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Noch 30 Tage bis Brasilien: Zweifel an den deutschen WM-Chancen | WM 2010 News

Noch 30 Tage bis Brasilien: Zweifel an den deutschen WM-Chancen

by heinz on 9. Mai 2014

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wurde in den letzten Jahren vor großen Turnieren immer zum engsten Kreis der Favoriten gezählt. Mit dem vorhandenen Spielermaterial schien alles möglich zu sein, vor allem die Offensive wurde weltweit über den grünen Klee gelobt. Streckenweise begeisterte die DFB-Elf die Fans, man denke nur an den 4:0-Sieg über Argentinien im Achtelfinale der WM in Südafrika oder das folgende 4:1 über England, doch zum Schluss stand sie immer mit leeren Händen da.

Ernste Zweifel an der DFB-Elf vier Wochen vor dem Start der WM 2014

Die deutschen Fans wurden – mit Verweis auf das große Entwicklungspotential der Mannschaft – immer auf die Zukunft vertröstet. Bei der nächsten EM oder WM, da werde es ganz sicher klappen mit dem ersehnten großen Titel. Jetzt, knapp vier Wochen vor dem Start der WM in Brasilien, kommen ernste Zweifel auf, ob die DFB-Elf am Zuckerhut die WM-Krone holen kann. Es ist weniger die Stärke der anderen Teams als vielmehr die eigene Schwäche, die am Selbstbewusstsein nagt.

Trotz aller Zweifel an der Stärke der deutschen Mannschaft – wie die Abbildung oben (Quelle: fussball-wetten.com) zeigt, zählt Deutschland auch bei der WM 2014 wieder zu den Top Favoriten bei den Weltmeister Wetten. Lediglich Gastgeber Brasilien wird von den Wettanbietern noch ein wenig stärker eingeschätzt, Titelverteidiger Spanien sowie Argentinien mit Lionel Messi liegen auf der Favoritenliste der Buchmacher bereits knapp hinter der DFB-Elf. Bereits relativ abgeschlagen bei den WM Quoten finden sich andere Top Nationen im internationalen Fußball wie z.B. Italien, Frankreich, England oder die Niederlande.

Bundestrainer Jogi Löw brachte das Problem kürzlich in einem Interview auf den Punkt: „Deutschland hat im Moment nur sieben, acht Spieler, die in Topform sind.“ Die lange Liste der formschwachen oder lädierten Nationalspieler bereite ihm großes Kopfzerbrechen. Das größte Fragezeichen steht hinter der deutschen Offensive, wo mit Gomez und Klose gleich zwei Stammkräfte auf eine schwierige Saison mit langen Verletzungspausen zurückblicken. Klose gab nach fünfwöchiger Verletzungspause gerade erst am Montag sein Comeback im Dress von Lazio Rom, bei Gomez reichte es bisher nur zur Rückkehr ins Mannschaftstraining. Selbst der mögliche Ersatzmann, Pierre-Michel Lasogga vom HSV, hat verletzungsbedingt seit fünf Wochen kein Spiel mehr gemacht. Mit Max Kruse stünde zwar noch ein zweiter Back-up bereit, der Gladbacher hat aber keinerlei internationale Erfahrung und müsste bei der WM ins kalte Wasser springen.

Probleme im Mittelfeld durch Verletzungen und Formkrisen

Im deutschen Mittelfeld sieht es kaum besser aus. Stammspieler Sami Khedira steht nach seinem Kreuzbandriss im November zwar kurz vor seinem Comeback bei Real Madrid, von seiner Topform ist er naturgemäß aber weit entfernt. Dortmunds Ilkay Gündogan plagt sich seit August letzten Jahres mit hartnäckigen Rückenproblemen und hat seither kein Spiel mehr absolviert. Zwischenzeitlich hatte er die WM-Teilnahme bereits abgesagt, mittlerweile soll es ihm aber deutlich besser gehen. Mesut Özil ist kürzlich nach langwieriger Verletzung in die Startelf von Arsenal London zurückgekehrt, wo er zuvor in eine tiefe Formkrise gefallen war. Auch Schweinsteiger und Podolski wurden in dieser Saison mehrfach durch Verletzungen zurückgeworfen, sie sind beide nicht in bester Verfassung.

Lediglich in der Defensive halten sich die Sorgen in Grenzen, hier kann Löw fest mit Lahm, Hummels, Mertesacker und Boateng planen. Alle vier sind fit und bis auf Boateng steckt auch keiner in einer Formkrise.

Hohe Erwartungshaltung: deutsche Fans fordern den WM-Titel

Trotz der enormen personellen Probleme macht sich Löw über die Erwartungshaltung der Fans keine Illusionen. Er wisse, dass sie nicht weniger als den Titel erwarten, auch wenn andere Mannschaften ähnlich gute Chancen hätten die WM zu gewinnen, aber das wolle eben keiner hören. Er selbst wünsche sich eine Revanche gegen Italien und das am liebsten im WM-Finale. Der Titel wäre für ihn die Krönung seiner Karriere, sein Seelenheil hänge aber nicht davon ab.

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