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Das Löw’sche System – Was passiert jetzt? | WM 2010 News

Das Löw’sche System – Was passiert jetzt?

by Torben on 8. Juli 2010

Die deutsche Nationalelf muss ihren Traum vom vierten WM-Titel begraben und darf sich am Samstag gegen Uruguay um den dritten Platz bemühen. Damit ist die Weltmeistschaft für die deutsche Mannschaft praktisch vorbei – das große Ziel, den WM-Titel mit dieser jungen Mannschaft zu holen, muss ad acta gelegt werden. Bei aller Enttäuschung, wer hätte vor wenigen Wochen, insbesondere nach dem Ausfall von Michael Ballack, überhaupt an eine Halbfinalbeteiligung der deutschen Elf gerechnet?

Der Vertrag von Bundestrainer Joachim Löw läuft nach der Weltmeisterschaft aus. Es bleibt die Frage, ob Löw und sein Team auch bei der EM 2012 das deutsche Team trainieren wird. Nach Abpfiff der gestrigen Partie wollte Löw sich dazu nicht äußern und verwies darauf, dass nach der Weltmeisterschaft über alles Weitere gesprochen wird. Bis dahin bleibt die Frage: Welche Lehren kann man aus dem System-Löw ziehen?


Eines ist ganz klar, die deutsche Mannschaft ist trotz der Niederlage gegen Spanien einer der großen Gewinner des Turniers. International war die Begeisterung nach den deutlichen Siegen gegenüber England und Argentinien groß. In allen möglichen Nationen traute man Deutschland sogar den Titel zu und war begeistert von der Spielweise, die das Team an den Tag legte. Es war im Prinzip genau die Spielweise, die gegen den amtierenden Europameister Spanien nicht zum Zuge kam. Das schnelle Umschalten von der Abwehr in den Angriff passierte nicht. Die Deutschen waren zu mutlos, agierten zögerlich und gingen nicht mit breiter Brust voran in die Partie. Und nach den Vorstellungen bei dieser WM hätten sie allen Grund dazu gehabt, ihr Spiel aus den vorherigen Partien durchzuziehen.

Dass es gestern nicht so geklappt hat, kann nicht nur an dem Fehlen von Thomas Müller festgemacht werden. Allerdings dürfte die unberechtigte gelbe Karte aus dem Viertelfinale gegen Argentinien die Chancen auf ein Weiterkommen gegen Spanien gesenkt haben. Müller hätte mit seiner unbekümmerten und frechen Spielweise dem Spiel der Deutschen nur gut getan. Sein Ersatzmann Piotr Trochowski konnte den Ausfall Müllers in keiner Minute kompensieren.

Man müss Löw konstantinieren, dass er mit dem Festhalten an Wackelkandidaten wie Lukas Podolski und Miroslav Klose wohl einiges richtig gemacht hat. Diese beiden Spieler haben in der Vergangenheit gute Leistungen im Nationalteam gezeigt und Löw war sich sicher, dass sie dies auch bei der Weltmeisterschaft tun werden. Beide Spieler haben sich für das entgegengebrachte Vertrauen bedankt und es mit Leistung zurückgezahlt.

Fraglich ist allerdings, warum Löw weiterhin auf die Dienste von Piotr Trochowski und Mario Gomez zählt. Zwei Spieler, die auch in der Vergangenheit nicht konstant gute Leistungen im Nationalteam gezeigt haben und bei dieser Weltmeisterschaft komplett wirkungslos blieben. Insbesondere die Einwechslung von Gomez, der unterirdische Leistungen bei der WM zeigte, ist eine Ohrfeige für den besten deutschen Torschützen der vergangenen Saison, Stefan Kießling. Als Trochowski schließlich nach rund 60 Minuten durch Toni Kroos abgelöst wurde, war nicht nur Kroos’ Großchance nach Podolskis Flanke die beste Torgelegenheit des Spiels, auch seine Standards danach kamen gefährlich in den 16er von Iker Casillas.

Ein paar Stunden nach Abpfiff bleibt die Frage, warum die deutsche Elf so ängstlich gespielt hat und in alte Muster zurückfiel. Nach dem 0:1 Rückstand war zu sehen, dass Spieler wie Özil plötzlich gegen die Spanier bestehen und für Impulse sorgen konnten. Schade, dass die deutsche Elf dies nicht von Anfang an versucht hat zu zeigen. Theo Zwanziger sagte nach dem Spiel, dass die deutsche Mannschaft eine positive Zukunft haben werde und Spanien mit seinem Spiel vier Jahre weiter sei. Man muss zugeben, dass Spanien verdient gewonnen hat und die deutsche Mannschaft nichts entgegenzusetzen hatte. Bitter ist jedoch, dass die Spanier den Deutschen innerhalb von 2 Jahren die Chance auf zwei Titel genommen haben. Und beide Spiele wurden durch individuelle Fehler verloren.

Für diese junge Mannschaft ist anscheinend das Beste, weiter mit dem Trainerteam um Jogi Löw zu arbeiten. Das Konzept hat Hand und Fuß. So schafft man es das Potenzial der unerfahrenen Akteure sowie der in der Bundesligasaison schwachen Spieler voll auszureizen. Letztendlich war die mangelnde Erfahrung ein Grund dafür, dass die deutsche Mannschaft nicht von Beginn an die schnelle, bewundernswerte Spielweise zeigte. Kein Wunder, wenn so junge Spieler plötzlich gegen Weltstars im Halbfinale einer WM stehen, ist die Verunsicherung vorprogrammiert. Um diese Erfahrung reicher verspricht das nächste große Turnier jedoch wieder ein Erfolg zu werden.

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{ 1 comment }

marinka Juli 9, 2010 um 22:13

ich bin stolze deutsche un werde meine hamma jungs unterstützen auch für den 3. platz werden wir kämpfen klar ist es schade aber naja jungs ihr seit die besten wir haben die besten farben , die besten fans , die besten trikots , ihr seit einfach die besten , ich liebe euch !!!!!!

liebe grüße euer treuer fan ihr packt das…….!!!!